
Zwischen Marsa Alam und Quseir liegt (noch) ziemlich einsam das Mangrove Bay Resort. Für erholungssuchende Taucher eine gute Wahl. Wer Trubel und Animation sucht, sollte ein anderes Hotel wählen.
Das Hotel
Die Hotelzimmer sind im Stil von Reihenbungalows erstellt. 10 Blöcke à 8 Einheiten sind um die Bucht verteilt, in der immer noch Mangroven wachsen. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet. Neben den obligatorischen Betten, einem Schrank und separatem Bad/WC, verfügen die Zimmer über Klimaanlage, Telefon und Fernseher (mit deutschen Sendern!!!).Gelegentliche Stromausfälle sollten mit arabischer Gelassenheit ertragen werden. Sporadischer Wasserausfall zeugt davon, daß man sich in der Wüste befindet, wofür der große Süsswasserpool allerdings nicht gerade steht.
Etwas erhaben über den Bungalows steht das große Hauptgebäude mit Rezeption, Bar und Restaurant. Frühstück und Abendessen werden den Gästen in Form von Buffets serviert, wobei die ägyptische Küche dominiert. Während das Frühstücksbuffet im Restaurant serviert wird, gibt es das Abendessen auf der großen Terasse.
Nach dem Abendessen ist Ruhe angesagt. Wer möchte, kann im imitierten Beduinenzelt noch eine "Schischa" und ein Getränk geniessen - mehr ist nicht, außer einer erholsamen Ruhe. Soviel wie im Mangrove Bay Resort habe ich noch nie geschlafen!!!
Die Tauchbasis
Das "Duck's Dive Center" unter (deutschspachiger) Leitung von Essam Hassan liegt auf einem kleinen Hügel ca. 150 Meter vom Anlegesteg der Boote entfernt. Dieser Steg dient auch als Einstiegsstelle für Tauchgänge am Hausriff.
Die Tauchbasis ist auch dem Ansturm großer Taucherhorden gewachsen. Es stehen ausreichend 12l Aluflaschen und Blei bereit um über 150 Taucher auszustatten. Im "normlen" Tauchbetrieb besteht Essams Flotte aus 3 Booten, deren Anzahl bei Bedarf aufgestockt werden kann.
Das Tauchen
Bootstauchgänge werden entlang der Küste und den vorgelagerten Ergs bis Serib Soraya im Norden (1,5 Stunden Fahrzeit) und bis zu den Dugongs im Süden bei Torfa Tany (1,5 Stunden Fahrzeit) unternommen. Bei diesen Ganztagesfahrten kann wie so üblich, Mittags an Bord ein Lunch eingenommen werden. Bei Bedarf und mindestens 10 Teilnehmern werden Ausfahrten ans Elphinstone Reef organisiert.
Wer es ganz gemütlich angehen lassen will, läßt sich sein Tauchgerödel mittels Eselsexpress zum Steg transportieren und geht am Hausriff tauchen. Das Sharm Fugani ist mehr als nur eine Notlösung. Es liegen hier auch immer wieder Kreuzfahrschiffe vor Anker, um ihre Taucher ins Wasser zu schicken. Dieses Riff bietet bis auf Großfische alles, was im Roten Meer kreucht und fleucht - und mit etwas Glück, bekommt man diese auch gelegentlich zu Gesicht.