Magneto-Optische (MO-) Laufwerke
Sie sind von ihrer Art her einem CD-Brenner vergleichbar, bieten jedoch eine wesentlich bessere und sicherere Datenkontrolle als diese. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten für das Laufwerk und seine Medien sind diese Geräte eher selten anzutreffen.
Festplattenspeicher
In Gehäusen zusammen mit Akkus und Controllern werden Notebookfestplatten eingebaut und mit den integrierten Karteneinschüben können die Bilder auf einfachen Knopfdruck auf die Festplatte kopiert werden. Diese Festplatten werden am heimischen Rechner angeschlossen und die Bilder dann übertragen.
Einfache Geräte sind schon ab Preisen von ca. 200 Euro mit einer 40 GB großen Festplatte zu haben, bieten außer dem Kopiermodus und der Anzeige des Kopiervorgangs und des Batteriestatus keine weiteren Funktionen an (z.B. X-Drive oder JoBo Giga).
In der Multimedia-Ausführung (z.B. Nixvue Vista) gibst es noch weitere Funktionen wie z.B. einen integrierten Farbmonitor (der allerdings auch nicht viel besser ist als der Kameramonitor) und MP3-Player. Die Kosten belaufen sich hier auf ca. 600 Euro.
CD/DVD-Brenner
Für den mobilen Einsatz gibt es CD/DVD-Brenner mit integrierten Card-Slots für ein direkte Kopie der Bilddaten auf CD/DVD-Rohlinge. Die Brenner lassen sich zusätzlich auch am Rechner betreiben.
Nachteilig ist hierbei, dass man Rohlinge mit sich führen muß, was das Reisegepäck zusätzlich belastet – und ohne direkten Stromanschluß mittels Netzkabel würde ich persönlich diese Geräte auch nicht gerade betreiben.
UW-Gehäuse
In der analogen Fotografie gibt es UW-Gehäuse aus den verschiedensten Materialien eigentlich nur für Spiegelreflexkameras. Sucherkameras sind in aller Regel aussen vor. In diesem Bereich finden sich vor allem Amphibienkameras wie von Sea & Sea und ein paar Exoten.
In der digitalen Fotografie bietet fast jeder Hersteller für seine Consumerkameras UW-Gehäuse aus Kunststoff für Tauchtiefen bis 40 Meter an. Diese Gehäuse bieten i.d.R. keinen Blitzanschluß, so dass als Zusatzlicht auf Speziallampen oder aber auf die bereits oben erwähnten Spezialblitze zurückgegriffen werden muss.
Bei digitalen SLR bietet sich fast das gleiche Sortiment an UW-Gehäusen, wie in der analogen Fotografie. Durch schnelle Produktzyklen seitens der Kamerahersteller, werden allerdings von den Gehäusebauern nicht alle Kameratypen unterstützt und auch nur in geringen Stückzahlen gefertigt. Vor dem Kauf einer digitalen SLR sollte daher bereits abgeprüft werden, ob es ein UW-Gehäuse für diese Kamera gibt, oder eines in Planung ist. Anschließend sollte man auch nicht allzu lange mit dem Kauf des Gehäuses warten.
Einen guten Überblick über die erhältlichen Gehäuse findet man im Internet unterwww.digideep.com.
Während sich in der analogen Fotografie der Zwang zum Zubehör in geringem Rahmen hält, darf es in der Digitalfotografie schon etwas mehr sein.
Ersatzakkus
Durch den Kameramonitor, die digitalspezifischen Kameraelektroniken und Betrieb von Speicherkarten fällt insgesamt ein höherer Energiebedarf an. Während in der analogen UW-Fotografie die Kapazität durch die Anzahl der Bilder/Film vorgegeben war, ist in der digitalen UW-Fotografie oftmals der eingesetzte Akku das einschränkende Element.
Vielfach verwenden Kamerahersteller kameraspezifische Lithium-Ionen-Akkus, die entweder über ein spezielles Ladegerät oder direkt in der Kamera geladen werden. Der Vorteil dieses Akkutyps liegt sicherlich darin, daß bei ihm kein Memory-Effekt wie bei NiCd-Akkus auftritt und er im allgemeinen leistunsfähiger und mit einer höheren Kapazität ausgestattet ist.
Nachteilig hingegen ist, dass bei Ausfall eines dieser Akkus keine alternative Energiequelle genutzt werden kann und daß diese Akkus einer schnellen Alterung unterliegen. Die durchschnittliche Lebensdauer eines solchen Akkus liegt bei ca. 3 Jahren ab Herstellung. Vorsicht also beim Kauf.
Lesegeräte
Um nicht immer die Kamera an den Rechner anstöpseln zu müssen, bietet es sich an, die Speichermedien über ein separates Kartenlesegerät auszulesen. Diese gibt es als Einzellesegeräte für nur einen Kartentyp oder aber auch als Multi-Card-Reader für die gängigsten Kartenformate. Diese Lesegeräte können sowohl als externe als auch fest eingebaute Geräte vorliegen und lassen sich leicht nachrüsten. Die verschiedenen Karteneinschübe werden von modernen Betriebssystemen als eigene Partitionen behandelt.
Der Anschluss bei externen Lesegräten erfolgt üblicherweise mittels USB.
Mobile Speicher
nicht zu verwechseln mit Speichermedien, die in der Kamera das Abspeichern der Bilder ermöglichen, dienen diese mobilen Speicher zur Zwischenspeicherung großer Bildbestände auf Fotosessions oder Reisen.
Auch hier bieten sich wieder einige Möglichkeiten an:
Laptop
Das Zwischenspeichern auf diesen Geräten bietet natürlich den Vorteil, dass die Bilder bereits auf einem großen Monitor betrachtet und kontrolliert werden können.
Nachteilig wirkt sich aus, dass diese Computer auf Reisen einfach zu groß und unhandlich sind – vor allem wenn man neben dem Tauchgepäck auch noch eine umfangreiche UW-Fotoausrüstung mit sich schleppt.
Zudem wecken diese Geräte natürlich auch bei gewissen Menschen oder "Berufsgruppen" bestimmte Begehrlichkeiten, die schnell zu einem Totalverlust des Gerätes führen können ;-)