Abgespeichert werden die EXIF-Daten zusammen mit den Bildern und können über spezielle Programme ausgelesen und z.B. in eine Excel-Tabelle exportiert werden. Auch moderne EBV-Programme (z.B. Photoshop ab Version 7) können diese Daten lesen. Vorsicht ist allerdings bei älteren Bildbearbeitungsprogrammen geboten. Beim Speichern einer Bilddatei gehen dort die EXIF-Daten verloren.
Einen weiteren Anwendungsbereich für EXIF-Daten ist der Direktdruck nach dem PIM-Verfahren (Print Image Matching). Die druckrelevanten Daten werden hierbei ausgelesen und direkt an den Drucker zum optimierten Bilderdruck weitergeleitet.
Beim Exchangeable Image File Format handelt es sich nicht um ein Bilddateiformat. Diese Daten sind als eine Art elektronisches Notizbuch zu sehen, die sämtliche Aufnahmeparameter aufzeichnen. Das oftmals in Schulungen zur analogen Fotografie empfohlene Verfahren, sich die Belichtungsdaten jedes Bildes zu notieren, ist in der digitalen Fotografie nicht mehr nötig.
Diese Daten enthalten unter anderem Informationen zu:
- Hersteller / Kameratyp
- Aufnahme (Datum / Uhrzeit)
- Belichtung (Blende / Verschlusszeit / ISO / Belichtungskorrekturen / Blitzlicht usw.)
- Objektiv (Brennweite)
- Datei (Datenformat / Kompression / Auflösung / Bildgröße)