Alle anderen Durchführungen lassen sich einfach und ohne Einschränkung betätigen.Standardmäßig wird das Gehäuse mit einer Blitzbuchse und einer Anschlußkugel am linken Gehäusegriff ausgeliefert. Ich habe mir noch eine zweite Blitzbuche sowie eine weitere Anschlußkugel an der Gehäuseoberseiter anbringen lassen. Dort kann ich für Nachttauchgänge eine weitere Lampe anbringen. Auf das Gehäuse, das für 80 Meter Wassertiefe ausgelegt ist, werden 2 Jahre Garantie gegeben.

Mein Eindruck bei den diversen Besuchen in Stockach war, daß dieses Gehäuse noch nicht allzu oft hergestellt wurde und voraussichtlich auch nicht mehr allzu viele hergestellt werden (solange Gehäuserohlinge reichen ?), denn der Nachfolger die "Canon 10D" ist bereits auf dem Markt.

Zwischenzeitlich hat Rene Hugenschmidt seine Firma aus Altersgründen verkauft. Die neuen Eigentümer firmieren unter dem Namen Hugyfot N.V. und haben ihren Sitz in Belgien.

Leider habe ich mit dieser Nachfolgefirma keine guten Erfahrungen gemacht. Nachdem ich in meinem Urlaub (März 2004) einen Kurzschluß auf der Leiterplatine der Blitzverkabelung im Gehäuse hatte, schickte ich das Gehäuse nach telefonischer Rücksprache Anfang April nach Belgien. Trotz telefonischer Zusage, daß das Gehäuse bis Ende April repariert werden könnte, erhielt ich das Gehäuse nach mehrmaligen - zum Schluß massiver - Nachfragen erst Mitte Juni repariert zurück. Ein geplanter Fototripp an den Fernsteinsee fiel damit ins Wasser.

Wie ich bei meinem nächsten Fototripp feststellen mußte, war diese teure Reparatur so schlampig ausgeführt, so daß bereits beim zweiten Einbau der Kamera das dünne Blitzkabel im Innern des Gehäuse abbrach (es wurde keine Zugentlastung angebracht).

Das Hugyfot D60 Gehäsue mit Port für 15-30 mm Sigma Weitwinkelzoom

Das Gehäuse ist aus einem Aluminiumblock gefräst und bietet die hugy-typische gute Verarbeitung mit Eloxierung und einer Ausflockung im Inneren des Gehäuses.

An Eingriffen ist fast alles vorhanden, was die Kamera selbst an Knöpfchen und Rädchen bietet. Das einzige was nicht eingebaut werden kann, ist die Übertragung zum Löschen von Bildern, da diese Durchführung zu nahe am Monitorfenster sitzt.

Das Gehäuse liegt durch eine Halteschlaufe fixiert angenehm in der Hand. Der Auslöser läßt sich feinfühlig betätigen, so daß es auch möglich ist den Auslöser halb durchgedrückt zu halten. Da die diversen Schalterchen, Knöpfchen und Rädchen am Gehäuseäußeren keine Beschriftung besitzen, sollte man sich mit der Kamera schon genau auskennen, um zu wissen, wo gedrückt oder gedreht werden muß.

Das Programmwahlrad der Kamera sitzt in einer leicht schrägen Position auf der Kameraoberseite, wodurch die Wellendurchführung auch etwas schräg auf eine gummierte Auflagefläche trifft, die sich am Anschlag des Programmwahlrades gerne von diesem löst. Dann ist kein Verstellen mehr möglich.