Schützen:
Es können einzelne Bilder vor dem Löschen geschützt werden.
Rotieren:
Um die aufgenommen Hochformatbilder auf dem LCD-Monitor richtig anzuzeigen können sie jeweils um 90° links oder rechts gedreht werden. Die Richtung wird über das Daumenrad angegeben.
Das gespeicherte Bild wird hierbei nicht verändert.
Druckauftrag:
Im standardisierten "Digital Print Order Format" (DPOF) können bereits in der Kamera Angaben zur Anzahl der auszudruckenden Bilder (mit/ohne Dateiname bzw Datum und Drucklayout (Einzelbild/Übersicht)) gespeichert werden. Diese Daten können von DPOF-fähigen Druckern oder vom Print-Service ausgelesen werden.
Autom. Wiederg.:
Die gespeicherten Bilder werden nacheinander bei einer Standzeit von 3 sec. angezeigt.
autoAbsch.:
Zur Schonung des Akkus kann eine Zeitdauer (1, 2, 4, 8, 15, 30 Minuten) angegeben werden, nach der sich die Kamera automatisch abschaltet.
Ist die Kamera nicht durch den Hauptschalter ausgeschaltet worden, kann durch Antippen des Auslösers die Kamera zwar wieder aktiviert werden, doch es dauert einige Sekunden, bevor sie wieder betriebsbereit ist.
Rückblick:
Um nach der Aufnahme das Bild auf dem LCD-Monitor anschauen zu können gibt es drei Möglichkeiten:| Aus | es erfolgt kein Rückblick |
| Ein | es wird die soeben gemachte Aufnahme angezeigt |
| Ein (Info) | es wird die soeben gemachte Aufnahme mit sämtlichen Aufnahmeparametern und Histogramm angezeigt. Die Zeitdauer des Rückblicks richtet sich nach der ... |
Rückschauzeit:
Einstellbar sind 2, 4, 8 sec oder halten. Unter halten wird das Bild ständig angezeigt. Wird der Auslöser gedrückt, erlischt die Anzeige automatisch, ebenso wenn die automatische Abschaltung greift.LCD-Helligkeit:
Die Helligkeit des LCD-Monitors kann zwischen Standard und Hell eingestellt werden
Datum/Uhrzeit:
Einstellung der Uhrzeit und des Datum(format)s.
Datei-Nummer:
- fortlaufende Nummerierung (bei Wechsel der CF-Karte wird die Nummerierung fortgeführt) oder
- automatische Rücksetzung (bei CF-Karten-Wechsel beginnt die Nummerierung bei 0001 bzw. wenn Bilder auf der Karte vorhanden sind wird die nächst höhere Nummer gewählt).
Pro 100 Dateien wird auf dem Speichermedium ein Ordner angelegt, der die Nummerierung 100 (Bild 0001 bis 0100), 101 (Bild 101 bis 200) ... erhält.
Dateinamen:
- JPEG-Dateien erhalten den Prefix IMG_ + Dateinummer und die Dateiendung JPG.
- RAW-Dateien erhalten den Prefix CRW_ + Dateinummer und die Dateiendung CRW.
Sprache:
Für die Anzeige des Menüs können 4 Sprachen eingestellt werden (Deutsch, Englisch, Französisch und Japanisch)
Videosystem:
Wahl zwischen NTFS und PAL
Formatieren:
Es können die in der Kamera eingelegten CF-Karten formatiert werden
C.Fn:
Bestimmte Funktionen der D60 können den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.
C.Fn-Grundein.:
Rückstellung der Individualfunktionen auf die Grundwerte
Firmware-Ver. 1.0.4:
aktuelle Firmwareversion (Stand April 2003)
Das Angebot des Menüs richtet sich nach dem voreingestellten Programm der Kamera.
Qualität:
einstellbar über das Kameramenü abhängig von eingestellter Filmempfindlichkeit:
| JPEG Groß / Fein | (3072 X 2048 Pixel) | ca. 2,5 MB (*) |
| JPEG Groß / Normal | (3072 X 2048 Pixel) | ca. 1,3 MB (*) |
| JPEG Mittel / Fein | (2048 X 1360 Pixel) | ca. 1,4 MB (*) |
| JPEG Mittel / Normal | (2048 X 1360 Pixel) | ca. 0,9 MB (*) |
| JPEG Klein / Fein | (1536 X 1024 Pixel) | ca. 0,9 MB (*) |
| JPEG Klein / Normal | (1536 X 1024 Pixel) | ca. 0,5 MB (*) |
| RAW | (3072 X 2048 Pixel) | ca. 7,4 MB (beinhaltet eine extrahierbare JPEG-Datei - Mittel / Fein) |
(*) Die Angaben Fein und Normal beziehen sich auf das verwendete Komprimierungsverhältnis von "gering" bzw. "hoch" was immer auch die Canon-Softwareentwickler darunter verstehen.
RAW-Format:
RAW-Dateien können nur von den auf Bildbearbeitung spezialisierten Programmen gelesen werden. Ein Raw-Konverter gehört zwischenzeitlich zur Grundausstattung eines Bildbearbeitungsprogrammes - sei es, daß der Konverter im Programm integriert ist (wie bei Adobes Photoshop ab Version 8) oder aber als Plug-In angeboten wird (wie z.B. bei Gimp).
Ansonsten hilft nur der Weg über den von Canon mitgelieferten RAW-Konverter.
Für Benutzer von ThumbsPlus:
ThumsPlus 6 und 7 bieten in der Professional-Version eine RAW-Unterstützung mittels Plugins an.
R.Aug:
Ein/Aus
Reduktion des Roten-Augen-Effekts bei Verwendung des eingebauten Blitzes (Funktioniert auch mit externen Blitzen).
Kann nicht in den Motivprogrammen "Landschaft" und "Sport" ausgewählt werden.
AEB:
Belichtungsreihenfunktion / Breaketingfunktion
Für drei aufeinanderfolgende Aufnahmen werden die Aufnahmen mit korrekter Belichtung, Unter- und Überbelichtung vorgenommen in einem Bereich von max -2 bis +2 Blendenstufen. Die Einstellungen sind in halben Blendenstufen (bei Verwendung der Individualfunktion auch in drittel Blendenstufen) fein regelbar.
Diese Einstellung ist für Unter- und Überbelichtung nur generell für einen Wert (z.B. +1/-1) einstellbar. Nicht möglich ist ein unterschiedlicher Wert (z.B. +1/-2).
Die Belichtungsreihenfunktion ist auch in Verbindung mit einer generellen Belichtungskorrektur (Programmshift) möglich.
ISO-Empfindl.:
entsprechend der Filmempfindlichkeit können
100, 200, 400, 800 und 1000 ISO eingestellt werden.
LCD-Beleucht:
Ein / Aus
Das LCD-Display kann beleuchtet werden (Nachttauchgänge!).
Ist die Beleuchtung aktiviert, kann sie über den "SET" - Knopf des Daumenwahlrades für ca. 4 sec eingeschaltet werden, wobei sie 2 sec. nach der Aufnahme erlischt.
Das Verhalten kann auch über die Individualfunktionen eingestellt werden.
Piep-Ton:
Ein / Aus
Bei erfolgter Scharfstellung erfolgt ein Piep-Ton. Da im Sucher auch eine optische Anzeige zur Scharfstellung vorhanden ist, kann man auf diesen lästigen Ton (scheue Tiere!!) getrost verzichten.
Man. Weißabgl.:
Einstellung eines manuellen Weißpunktes.
Hierzu wird eine weiße Fläche abfotografiert und als Referenz gewählt.
Da sich je nach Tageszeit (Morgen/Mittag/Abend), nach Aufnahmeumgebung (Meer/Süßwasser) und nach Lichtart (Tageslicht, Kunstlicht verschiedener Quellen) unterschiedliche Ergebnisse ergeben, ist solch ein Weißabgleich laufend zu wiederholen, da sich sonst Falschfarben ergeben könnten.
Möglich ist auch verschiedene Referenzbilder auf dem Speicherchip zu hinterlegen und diese dann nach Bedarf auszuwählen.
Ich sehe diese Art des Weißabgleichs eher kritisch, da es fraglich ist, ob man den Weißabgleich wirklich laufend ändert oder schlichtweg vergißt eine andere Einstellung vorzunehmen, zumal der automatische Weißabgleich sehr gute Ergebnisse liefert.
Parameter:
Neben den Standardparametern der Canon-Entwickler, können noch weitere 3 Sätze an Bildbearbeitungsparameter eingestellt und gespeichert werden.
Zu den Parametern gehören Kontrast, Schärfe, Farbsättigung und Farbton, die jeweils in drei verschiedenen Vorgaben eingestellt werden können.
Da diese Parameter in jedem Bildverarbeitungsprogramm differenzierter eingestellt werden können, ist von der kamerainternen Softwarelösung abzuraten, da hierbei die Aufnahmedaten verfälscht werden.