Im Zuge der Installation empfiehlt es sich zwei Plugins zu installieren, die man über einen entsprechenden Link auf der Gimp-Homepage herunterladen kann. Zum einen handelt es sich um ein RAW-Plugin (UFRaw Photo Loader), das es ermöglicht unter Gimp RAW-Bilder zu öffnen. Dieses Programm funktioniert sowohl als Standaloneprogramm als auch ein von Gimp unabhängiger RAW-Konverter, benötigt wie Gimp jedoch auch das GTK+ Runtime Environment. Ein zweites Plugin heißt pspi und verspricht die meisten Photoshop-kompatiblen Plugins unter Gimp einsetzen zu können. Hier hilft ausprobieren weiter. Nicht alle Photoshop-Plugins funktionieren damit.

Die Freeware Gimp ist im Linux-Lager schon seit vielen Jahren ein Begriff, wohl auch weil es unter Linux kaum etwas vergleichbares - und schon gar kein Photoshop gibt. Zwischenzeitlich gibt es dieses Programm auch für Windows- und Mac-User unter www.gimp.org zum freien Download.

Da ich selbst, wie ich zu meiner Schande gestehen muß Windows-Nutzer bin, sind alle folgenden Beschreibung auf des Windows-System abgestellt, funktionieren aber so ähnlich auch auf Linux und Mac-Systemen. Linux-Benutzer müssen sich über die Installation sowieso keine Gedanken machen, dort gehört Gimp zur Standardinstallation.

Während bis zur Version 2.2.x noch das GTK+ Runtime Environment installiert werden musste, ist diese Zusatzinstrallation ab Version 2.4.x nicht mehr erforderlich. Die Installation von Gimp funktioniert wie unter Windows üblich über das allseits bekannte Installationsprogramm.